Contour - kurz erklärt

Traditionellerweise überrascht die HFTG Zug jeweils im Dezember die Öffentlichkeit mit einer Adventsaktion. So soll es auch dieses Jahr sein. Trotz COVID – einfach anders halt.

Die Vollzeitstudierenden haben sich heuer Thema «Container» gewidmet und den Begriff des Containers breit interpretiert. 10 teils interdisziplinär zusammengesetzte Teams brachten 10 Objekte und Produkte von und mit spannendem Inhalt hervor. Nach einem langen, intensiven und letztlich selektiven Design- und Entwicklungsprozess wurden fünf Produkte evaluiert, welche von den jeweiligen Teams und mit zusätzlicher finanzieller Unterstützung weiter verfolgt, verfeinert und schliesslich in Kleinstserien überführt wurden. Diese fünf Kreationen werden nun pünktlich zur Adventszeit auf dem Markt lanciert.

Ein kleiner Frachtcontainer fein ausgebaut und auf einer Tournee durch drei Schweizer Städte sollte ursprünglich als Publikumsplattform und Verkaufslokal dienen. Als Reaktion auf die schwer vorhersehbare Corona-Situation und die immer neu definierten Rahmenbedingungen, begibt sich die HFTG nicht mehr wie geplant auf «Tour», sondern macht Station neben dem «Tour» dem ehemaligen Sendeturm des einstigen Landessenders in Beromünster. Der Container dient nun als Produktionsstudio für jene Inhalte und Geschichten, mit welchen die HFTG ab dem 1. Advent auf Sendung gehen wird und über den Äther dem Publikum erzählen will.

Vor Covid-19
Lockdown
Schlusspräsentation der Arbeiten
Nach der Sommerpause

Was alles geschah!

Vor Covid-19:

Versuchsstollen Hagerbach: Kick-Off Veranstaltung und Bekanntgabe des Themas.

Lockdown:

Studentische Räumlichkeiten und Werkstatt waren weitgehend geschlossen. Trotzdem mussten die Studierenden mit ihren Ideen und Prototypen vorankommen. Es war eine Zeit, in der alle Beteiligten besonderem Druck ausgesetzt waren. Die Studierenden genauso wie die Dozierenden. Man stellte sich erstmals die Frage, ob man das ganze Projekt abbrechen sollte. Die Motivation bei den Studierenden war sehr hoch, also machte man weiter! 

Schlusspräsentation der Arbeiten:

Während dem Lockdown hat sich V-Zug bereit erklärt, der HFTG für die Präsentation der studentischen Arbeiten eine Halle zur Verfügung zu stellen! 
Schliesslich vermochten 5 Entwürfe die Jury zu überzeugen und erhielten in der Folge finanzielle Unterstützung für die Realisation und Produktion einer Kleinserie

Nach der Sommerpause:

Endlich wieder «Normalität». Die Schule sowie auch die Werkstatt war offen, die Produktion der Kleinserie lief unter Hochdruck. Es zeichnete sich schnell ab, dass Covid 19 noch nicht vorbei ist, die Zahlen stiegen rasant – zum Glück konnten wir an der HFTG Zug mehrheitlich vor Ort an diesem Projekt weiterarbeiten.

Planung der Contour wird konkret:

Parallel zur Produktion der Container nahm das Contour-Projekt immer mehr Formen an. Der Container, welcher als Ladenlokal dient und im Advent auf Schweizer Tournee gehen soll, wurde an die HFTG geliefert. Der Innenausbau konnte beginnen. Alles schien doch noch zu klappen. Doch dann: die Lage hat sich derart verschlechtert, dass die vorgesehene Tour mit dem Ladenlokal und richtigen «Gästen» nicht mehr so durchgeführt werden kann.  

Die «bessere» Alternative:

Wie fast alles, wird nun auch die Contour «virtuell» stattfinden. Der Container wird neben dem berühmten Landessendeturm in Beromünster stationiert sein. Er dient nun als Produktionsstudio für jene Inhalte und Geschichten, welche die HFTG via Äther und in virtueller Form der Welt erzählen will. Sind zu gegebenem Zeitpunkt auch live im Stream abrufbar oder werden von den HFTG-Satelliten an urbane Wände projiziert.  

1. Advent:

Es ist soweit! Von nun an erwarten Sie 24 spannende Episoden, die davon erzählen, wie gerade auch in Krisenzeiten spannende Produkte entstehen können und müssen, es werden Gespräche und Diskussionen geführt – Geschichten erzählt. Vergewissern sie sich selbst und tauchen Sie ein, in die Welt und das Schaffen der HFTG Zug. Schauen Sie rein! Lassen Sie sich inspirieren!!

Planung der Contour wird konkret
Die «bessere» Alternative
1. Advent

Was ist mit den restlichen studentischen Werken?

Die «restlichen» Kreationen.

Die fünf Besten erhielten von der Jury finanzielle Unterstützung zur Produktion der Kleinstserie. Aber auch die anderen Behältnisse verdienen es einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt zu werden!

Es handelt sich um folgende innovativen Container:

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cantain

Lucas Fischer

Lucas Fischer

Tom Leutenegger

Tom Leutenegger

Wir wollten bei unserem Produkt für uns fremde Materialien verwenden. Deshalb haben wir Porzellan mit Holz kombiniert. Daraus Endstand unser Behälter cantain. Die grösste Herausforderung für uns war das Porzellan so genau herzustellen, wie wir es brauchten. Daher brauchten wir professionelle Hilfe. Leider war die Herstellung in einem professionellen Betrieb zu teuer und wir konnten so unser Produkt nicht realisieren. Für uns war diese Zeit der Entwicklung und Tüftelei unbezahlbar und sehr interessant und hat uns einen schönen Einblick gewährt in die Entwicklung neuer Produkte.

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CapCon

Marco Engeli

Marco Engeli

Bruno Kunz

Bruno Kunz

Wir sind ein junges, engagiertes Team, bestehend aus zwei Holztechniker, welche sich gegenseitig perfekt ergänzen.
Wir haben das Ziel verfolgt ein funktionales & innovatives Produkt auf den Markt zu bringen. CapCon ist ein moderner Container für den Kaffee in jeder Alltagssituation, welches Holz, Design und Effizienz in Einklang bringt. Unser Produkt verleiht dem Wohnen oder auch dem Arbeiten, Ordnung und Stil. Unser Produkt ist aufgrund von wenigen noch zu korrigierenden Ungenauigkeiten noch nicht auf dem Markt erhältlich. Wir konnten unsere Visionen weitestgehend realisieren und dem Werkstoff Holz ein neues persönliches Bild verleihen, was uns grosse Freude bereitet hat.

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Phoenix

Luca Bazzell

Luca Bazzell

Noah Boss

Noah Boss

Wir sind gelernte Schreiner. Deshalb ist es wenig erstaunlich, dass Holz in all seinen Facetten und Möglichkeiten eine grosse Rolle bei der Herstellung unseres Behälters spielte. Zudem widmeten wir uns dem Thema Nachhaltigkeit, und setzten uns zum Ziel, einen Behälter zu gestalten, der nachhaltig und biologisch abbaubar ist.
Dazu forschten wir an dem dafür notwendigen Material. Wir kamen auf die Idee, Holz in einer nicht alltäglichen Form zu verarbeiten – Holzkohle – von einem der letzten Schweizer Köhler und Holzasche von einer lokalen Zimmerei bilden zusammen mit einem biologischen Bindemittel unser neu entstandenes Material, welchem wir den Namen Phoenix gaben. Durch die Holzasche wird die Oberfläche mattschwarz, wobei die Holzkohle je nach Lichteinfall unterschiedlich schimmert. Leider reichten unsere Ressourcen im Rahmen des Schulprojekts nicht aus, um das Material Phoenix in einen marktreifen Zustand zu bringen, wir sind aber vom Potential des Materials überzeugt. Auf jeden Fall hat uns das Projekt viel Freude bereitet und wir haben einiges gelernt für unsere berufliche Zukunft.

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Para

Lang Tanja

Lang Tanja

Gregor Zemp

Gregor Zemp

Wir sind zwei ambitionierte Produktdesigner, welche mit ihrem Objekt eine Neuheit schaffen wollen. Der Schlüssel dazu ist das biegbare Holz, welches dem Container einen spannenden Mechanismus ermöglicht, denn mittels Aufziehen der Seiten wird der Container geöffnet. Das flexible Biege-Holz ermöglicht es, mit nur einem einzigen Stück Holz zu bewältigen. Unser Produkt vermittelt einem das Gefühl, etwas Wertvolles in sich zu tragen. Para eignet sich daher perfekt für jene die etwas Exklusives für Ihre wertvollen Objekte wollen, wie beispielsweise Schmuck oder ein Gegenstand von hohem emotionalem Wert. Es hat uns Freude gemacht, ein Produkt selber entwickeln zu dürfen und in die verschieden Projektphasen dieses Entwicklungsprozesses eintauchen zu können.

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Wine_Case

Fabian Rufer

Fabian Rufer

Sadat Sulejmani

Sadat Sulejmani

Wir sind zwei junge, motivierte und zielstrebige Techniker, welche das Ziel vor Augen hatten, ein hochwertiges Wine_Case zu designen. Die Kombination von Holz und Metall fasziniert uns, einerseits die Wärme und der einzigartige Charakter des Holzes anderseits die Eigenschaften der technischen Anforderungen des Metalls. Die Schwierigkeit in unserem Projekt, an welchem wir zeitlich gescheitert sind, war die Konstruktion und die Verbindung der beiden Halbschalen, welche wir konstruiert haben. Bei dieser Aufgabe haben wir hautnah die Hürden einer Produktentwicklung erfahren dürfen. Das Erlebte werden wir nicht mehr vergessen.

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Entwicklung der Dachmarkenstrategie

Benjamin Kyburger

Benjamin Kyburger

Im ConTour Projekt habe ich mich grösstenteils mit der Dachmarke und diversen Organisationsfragen beschäftigt. Das von mir erarbeitete ConTour Logo bietet einen kleinen Einblick in mein Schaffen. Weiter habe ich mich auch diverse Grafiken, Konzepte, alle Printmedien und dem Corporate Design beschäftigt, welches mir sehr gefallen hat. Als verantwortliche Person für die Dachmarke arbeitete ich eng mit den jeweiligen Projektteams zusammen, um das beste aus der ConTour heraus zu schälen. Die Planungsphase war wegen den inkonstanten Zuständen sehr mühsam und aufwändig, alles in allem habe ich jedoch viel durch dieses Projekt gelernt.